PROJEKTWOCHE 2026 – NATUR ERLEBEN IM SCHULGARTEN UND DARÜBER HINAUS
Ein Schuljahr im Zeichen der Nachhaltigkeit, der kultur und der vielfalt
Ein ganzes Schuljahr stand an unserer Schule im Zeichen der Nachhaltigkeit der Kultur und der Vielfalt. Gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften und zahlreichen Kooperationspartnern setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen ökologische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Schulgartenarbeit und der nachhaltigen Gestaltung ihres Schulquartiers auseinander.
Ziel war es, den Kindern nicht nur Wissen über Natur und Umwelt zu vermitteln, sondern sie aktiv daran zu beteiligen, ihre Lebenswelt nachhaltig mitzugestalten. Dabei wurde deutlich: Nachhaltigkeit kann nur gemeinsam gelingen.
Vielfältige Projekte und Workshops im Laufe des Schuljahres
Bereits im Verlauf des Schuljahres fanden zahlreiche spannende Aktionen und Workshops statt. So engagierten sich im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Tages die Mitarbeitenden der National-Bank im Schulgarten. Darüber hinaus führte die Bergische Gartenarche einen Umweltworkshop durch, in dem die Kinder wertvolle Einblicke in ökologische Zusammenhänge erhielten.
Ein wichtiger Bestandteil unseres Schulalltags war zudem die kontinuierliche Arbeit in unserem Schulgarten. Das Pflanzen, Säen, Pflegen und Ernten wurde fest in den Schulalltag integriert und ermöglichte den Kindern unmittelbare Naturerfahrungen.
Besonders dankbar sind wir der Sparkasse Wuppertal, deren großzügige Spende die Anschaffung dringend benötigter Gartengeräte ermöglichte. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler noch intensiver und praxisnah im Schulgarten arbeiten.
Demokratiebildung und die Stimme der Natur
Ein weiterer wichtiger Baustein unseres Projektes war die Verbindung von Bildung für nachhaltige Entwicklung mit demokratischer Bildung. Im Rahmen der ökologischen Demokratieerziehung haben wir unser Schultier als „Stimme der Natur“ in den wöchentlichen Klassenrat eingeführt.
Das Schultier übernimmt dabei eine besondere Rolle: Es erinnert die Schülerinnen und Schüler daran, bei ihren Entscheidungen und Gesprächen nicht nur die eigenen Interessen und die Bedürfnisse anderer Menschen zu berücksichtigen, sondern auch die Perspektive der Natur mitzudenken. So wird im Klassenrat regelmäßig die Frage gestellt: „Was würde die Natur dazu sagen?“
Durch diesen Perspektivwechsel lernen die Kinder, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen und ökologische Aspekte in demokratische Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Damit wird deutlich, dass nachhaltige Entwicklung und demokratisches Handeln untrennbar miteinander verbunden sind. Auf diese Weise werden nachhaltiges Denken und Handeln zu einem festen Bestandteil unseres schulischen Miteinanders.
Höhepunkt des Jahres: Unsere Projektwoche
Alle Aktivitäten des Schuljahres mündeten schließlich in eine große und abwechslungsreiche Projektwoche, die für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis wurde.
Die Schülerinnen und Schüler konnten aus einer Vielzahl kreativer, handwerklicher und naturbezogener Workshops wählen. Unter anderem wurden:
- Fahrräder repariert,
- Weinblätter gemeinsam zubereitet,
- Samenbomben hergestellt,
- Eichhörnchenkobel gebaut,
- Bienenhotels gestaltet,
- Natur künstlerisch umgesetzt
- sowie viele weitere nachhaltige Projekte durchgeführt.
Mit großer Begeisterung, Kreativität und handwerklichem Geschick arbeiteten die Kinder in den verschiedenen Projekten und präsentierten stolz ihre Ergebnisse.
Während der gesamten Woche waren alle Klassen mit großem Engagement aktiv. Die Kinder erkundeten die Naturorte ihres Quartiers, gingen auf Entdeckungstour, forschten vor Ort und setzten sich intensiv mit ihrer unmittelbaren Umwelt auseinander.
Im Rahmen der sogenannten „Krautschau“ untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Pflanzenvielfalt in ihrem Stadtteil und lernten, auch vermeintlich unscheinbare Pflanzen im urbanen Raum wertzuschätzen.
Natürlich spielte auch unser Schulgarten während der Projektwoche eine zentrale Rolle. Hier entstanden zahlreiche nachhaltige Projekte: Ein Sandarium als Lebensraum für Wildbienen wurde angelegt, eine Wildblumenwiese eingesät, ein Barfußpfad wurde gebaut und kreative Windspiele verschönerten anschließend das Schulgelände.
Ein gelungenes Abschlussfest für die gesamte Schulgemeinschaft
Der Höhepunkt des gesamten Projektes fand am Samstag, den 13. Juni 2026, statt: unser großes Schulfest.
Die Schülerinnen und Schüler, Eltern, Familienangehörige sowie zahlreiche Gäste aus dem Quartier erlebten ein rundum gelungenes Fest. An vielen Mitmachstationen wurde geforscht, entdeckt, ausprobiert und gemeinsam gelernt.
Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern – der Junior Uni, der Initiative Aufbruch Hesselnberg und der Börse – konnten wir ein vielfältiges und attraktives Angebot an Aktivitäten bereitstellen. Die Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, Naturphänomene zu erforschen, kreativ zu werden und sich über nachhaltige Themen auszutauschen.
Musik, Spiel, Freude und zahlreiche Begegnungen machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis für die gesamte Schulgemeinschaft und das Quartier.
Dieses Schuljahr hat eindrucksvoll gezeigt: Bildung für nachhaltige Entwicklung ist an unserer Schule weit mehr als ein Unterrichtsthema – sie ist gelebter Bestandteil unseres Schulalltags und prägt unser gemeinsames Lernen und Handeln.


















