Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)- Schule der Zukunft
Unsere Schule ist im Landesprogramm Schule der Zukunft aufgenommen. Wir legen Wert auf eine Bildung zur nachhaltigen Entwicklung. Dieser Schwerpunkt findet sich an vielen Stellen des Schulprogrammes wieder und wird bei Schulentwicklungsvorhaben mitgedacht, wo immer es passt. Auch in den PiA-Projekten ist die BNE einbezogen und an den richtigen Stellen eingearbeitet

Informationen zu SdZ finden Sie hier: https://www.sdz.nrw.de/
Seit dem 09.10.2024 Schule der Zukunft- Stufe 3!

Wir beschäftigen uns mit dem Thema Armut und versuchen, gegen Armut zu wirken
Wir besprechen regelmäßig, dass manche Menschen, auch Kinder an unserer Schule, weniger haben, als andere. Über eine Patenschaft für ein Kind/ eine Schule in Afrika und die darüber stattfindenden Informationsveranstaltungen in den Klassen und LGs der Schule, lernen die Kinder das Leben in anderen Ländern kennen, in denen die Dinge nicht immer vorhanden sind. Jedes Kind spendet in jedem Jahr 1€, damit unterstützen wir eine Schule in Afrika. Über Spendensammlungen der Kirche haben wir Kleidung gespendet und auch Weihnachtspakete gepackt. Zuletzt sammelten wir gemeinsam Sachspenden für die Ukraine und eine Geldspende für die Flutopfer in der Türkei, diee Aktion wurde von dern Kindern selbst initiiert. Wir nehmen regelmäßig an Spendenläufen teil. Kinder, die unsere Schule besuchen und wenige Mittel ahben, können über die BrotZeit ein Frühstück erhalten und über das Schulobts- und Schulmiclprogramm auch am Tag noch gesunde Dinge zu sich nehmen. Der Förderverein hilft uns bei den Spendenaktionen. Alle Aktionen werden über den Unterricht mit der Informationen der Kinder verbunden.
Wir beschäftigen uns mit dem Thema Hunger und versuchen zu helfen, Hunger auf der Welt zu mindern
Beim „Lauf gegen Hunger“ im Jahr 2021 erfuhren die Kinder mehr über das Thema Hunger auf der Welt. Auch an unserer Schule achten wir – mit Unterstützung des Landes und über Spenden in der BrotZeit, über Schulobst und Schulmilch- darauf, dass Kinder nicht hungrig lernen müssen. Auch in der OGS können Kinder über kommunale Mittel verorgt werden. Unsere Schulsozialarbeiterinnen helfen gern beim Ausfüllen von Anträgen.
Wir beschäftigen uns mit den Thema Gesundheit und Wohlergehen und versuchen diese im Leben unserer Kinder und in unserem eigenen Leben zu etablieren
Das Thema „Gesundheit“ begleitet uns im Schulalltag schon lange Zeit. Wir achten auf ein gesundes Frühstück/ gesunde Ernährung und zeigen den Kindern aktiv in Projekten und im Unterricht auf, wie eine gesunde Lebensführung aussieht. Um eine gesunde Lernatmosphäre zu gestalten, haben wir eine eigene Unterrichtsorganisationsform erschafen. Wir informieren Eltern auf Elternabenden und im Elterncafé, in Beratung und über Informationsbroschüren in Unterstützung auch mit außerschulische Partnern. Gemeinsam mit dem Programm „gesund macht Schule“ konnten wir zuletzt einen Schulentwicklungsschwerpunkt zum Themenbereich „Bewegung und Entspannung“ umsetzen. Die Schule hat auch einen Patenarzt, der im Unterricht hilft. Im Sportunterricht sind Tanz und Yoga implementiert. Während des Unterrichts gibt es thematisch angepasste Bewegungspausen. Wir versuchen regelmäßig Kooperationen mit Sportvereinen zu installieren, untertsützen bei der Suche nach einem Sportanagbot und bei BuT-Anträgen und bieten wechselnde Bewegungsangebote im Rahmen der OGS an. Die Lehrkräfte treffen sich regelmäßig zum After-Work-Sportangebot. Unterstützt werden wir auch durch das Landesprogramm BuG, in dem wir seit 2015 aufegnommen sind. Unsere Schule hat bereits dreimal den Schulentwicklungspreis „gute gesunde Schule“ gewonnen. Das Thema Gesundheit ist implimentiert in die PiA-Projektarbeit der Schule. Die Schule lebt ein Gesundheitskonzept ganzheitlich, sowohl im Unterricht, als auch inder Unterrichtsstruktur und im Tagesablauf. Weitere gesundheitsförderliche Aktionen: Demokratiebildung, Kinderrechteschule, Schule ohne Rassismus/ Schule mit Courage, Multifuktionela Raummnutzung und Verzahnung von Vor- und Nachmittag, Elternarbeit (Ziel: Familiengrundschulzentrum), Kinder Ersthelfer, Kinderstreitschlichter nach dem Bensberger Mediationsmodell, Zahnprophylaxe, Zanarzt, Sehtest, Natur erleben und für die Gesundheit nutzen, u.a. Das gesamte Team führt jährlich des IQES- BUG-Screenung durch und die Ergebnisse werden in der Steuergruppe ausgewertet und für weitere Schulentwicklung genutzt.
Wir arbeiten daran, eine hochwertige Bildung zu ermöglichen
Unsere Unterrichtskonzepte sind auf den Standard einer hochwertigen Bildung ausgelegt und werden stets weiterentwickelt. Wir arbeiten individualisiert und projektinitiiert, sowie eigenverantwortlich. In der Projektarbeit legen wir ausgehend vom Sachunterricht außerdem einen kulturellen Schwerpunkt im Unterricht. ( zu finden unter : Unterricht und Förderung, BoB, PiA und EvA). Themen, die die KInder sich wünschen, werden in die Projekte nachintegriert. Wir achten vor allem auf Chancengleichheit und haben dahr ein Förderkonzept, dass individualisiert Stärken fördert und Schwächen ausgleicht. Die Übergänge der Kinder in die Weterführenden Schulen sind stets sehr gut verlaufen und ermöglicht denmeisten Kindern einn sehr guten Bildungsweg.
Wir kümmern uns darum, dass die Geschlechter an unserer Schule gleichgestellt werden
Wir legen wert auf die Gleichbehandlung der Geschlechter und achten auf ein gerechtes, individualisiertes Angebot für alle Kinder unter Beachtung aller Interessen in sämtlichen im Schulkontext möglichen Bereichen. Dabei achten wir aufgrund unserer individualisierten Ausrichtung darauf, dass dieses Thema besprochen wird, wenn es gerade notweindig wird, generell aber gschlechterneutral jedes Kind seinen eignenen Interessen nachgehen kann. Bewusst verzichten wir auf spezielle nur auf das Geschlecht ausgerichtete Angebote (Mädchenfußball) und versuchen das Geschlecht nicht in den Mittelpunkt zu rücken. Wir thematisieren jedoch Ungleichbehandlung, wenn sie uns auffällt und vermitteln den Kindern eine Sicht der Gleichberechtigung von Geschlechtern. Wir versuchen möglichst neutral zu formulieren, auch in genutzten Formularen. Wir thematisieren dies auch in Elterngesprächen. Unsere Sozialarbeiterin ist im Rahmen eines Deutschkurses um eine Stärkung von Frauen bemüht, die keine Kenntnisse in der Deutschen Sprache haben oder nicht lesen und schreiben können.
Wir beschäftigen uns mit dem Wert von sauberem Wasser und achten auf unsere Sanitäreinrichtungen
Das Thema „Wasser“ ist zum Beispiel integriert in das PiA-Projekt der Lernstufe 4 zum Thema „Leben im Teich“ , indem die im Lehrplan verfassten Inhalte noch erweitert wurden. Auch in der Schuleingangsphase wird das Wasser als wichtige Ressource bereits in einem PiA-Projekt besprochen und erarbeitet. Die letzten Jahre zeigen vor allem für die großen Kinder viele Umweltentwicklungen im Themenbereich „Wasser“, die die Kinder teilweise ängstigen und daher besprochen werden müssen. Auch im Projekt „Weniger ist mehr“ (mit „die börse“-Kultureinrichtung) wurde das Thema der Verschmutzung von Wasser zuletzt intensiv behandelt. Im Alltag achten wir darauf, dass Wasser gespart wird. Wir haben eine Regenwassertonnen auf dem Schulhof, zur Bewässerung des Schulgartens, und können so das Thema noch einmal mit den Kindern genau in den Blick zu nehmen. Die Sauberkeit in den Sanitärbereichen ist für die Kinder selbst ein wichtiges Thema, weshalb die Kinderkonferenz einen Toiletten-Helferdienst eingerichtet hat, der in den Pausen auf die Toiletten achtet. In der Planung ist die Verschönerung der Sanitäranlagen durch die Kinder selbst. Die Schule verfügt über ein seperates Wickelbad, für Kinder, die gewickelt werden müssen. In den PiA-Projekten lernen die Kinder mehr über den PH-Wert des Wassers und auch darüber, wie verschmutztes Wasser gereinigt werden kann.
Wir beschäftigen uns mit dem Thema Energie und damit, wie sie umweltschonend produziert werden – und auch wie man Energie sparen kann
Neben den im Lehrplan geforderten Unterrichtsinhalten, die in die PiA-Projekte eingearbeitet wurden, hilft uns die Verbraucherzentrale bei diesem Thema weiter. Bei einem Projekttag im Jahr lernen die Kinder u.a. mehr über erneuerbare Energie, wie man Energie sparen kann, wie Papier recykelt werden kann, wie man Müll trennt, wie eine Wurmkiste und ein Kompotser funktionieren. Die Kinder beschäftigen sich mit der Frage, was sie selbst dazu beitragen können, Energie zu spraren. Auf diese Weise können wir als Schule erkennen, wie unsere Energie-Verbräuche sind und überlegen, wie wir diese reduzieren. Zum Beispiel indem wir die Außentüren schließen und das Licht nicht unnötig brennen lassen. Mögliche Ausflüge zu diesem Thema finden zu Naturgut Oppphfen statt, zur StNU Wuppertal oder zur Müllberbrennungsanlage.
Wir beschäftigen uns damit, wie Menschen auf der Welt arbeiten, wie die Wirtschaft wächst und trotzdem niemand ausgebeutet werden muss/soll.
Das Thema „Berufe“ ist Teil eines PiA-Projektes schon in der Schuleingangsphase. Aber auch im Zusammenhang mit dem Thema „Mode und Konsum“ diskutieren Kinder über die Produktion und die Arbeitsbedingungen, die damit im Zusammenhang stehen- mit dem Ziel, ihr Kaufverhalten möglichst positiv zu beeinflussen.
Wir beschäftigen uns mit und diskutieren über Industrie, Innovation und Infrastruktur.
Im Themenbereich „Konsum“ und auch in anderen Bereichen versuchen wir den Kindern zu zeigen, woher die Dinge kommen, die sie nutzen. Zum Beispiel erkennen sie im Schulgarten, dass die Kartoffeln nicht im Supermarkt wächst. Sie erkennen beim Papierschöpfen, welche Dinge notwendig sind, um aus alten Papier neues herzustellen. Sie erkennen, wie viel Papier in den Papiermülleimern landet und wie groß der Prozess sein muss, um dieses zu produzieren. Die Kinder beschäftigen sich mit der Infrastruktur im Quartier und in der Stadt, sowohl unter historischen als auch unter modernnen Aspekten. Die Kinder veruschen auch selbst innovativ zu denkne und eigene Maschinen zu planen. Im Sinne des forschenden Lernens philosophieren wir mit den Kindern zum diesem Thema regelmäßig. In Klassenrat und KInderkonferenz zum Beispiel in Bezug aufden Lebensraum „Schule“ bezogen.
Wir achten darauf, dass es weniger Ungleichheit gibt
Aufgrund der Zugehörigkeit im Netzwerk SoR/SmC beschäftigen wir uns in jedem Jahr an einem Projekttag mit dem Thema Ungleichheit. Wir versuchen gemeinsam Ungleichheit aufzuheben, uns gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. Unsere Unterrichtskonzepte sind darauf ausgerichtet über Individualisierung eine möglichst große Chancengleichheit zu erwirken. Als Schule im Netzwerk Kinderrechtsschule legen wir Wert auf Demokratiebildung. Im gesamtteam der Schule agiere wir auf Augenhöhe. Gleiches gikt für die Elternarbeit.
Wir interessieren uns für unsere Stadt, auch unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung
Wir sind stolz auf unsere Stadt. Wir sehen die Entwicklung in Aspekten der Nachhaltigkeit. Der Schulträger unterstützt unserer Bemühungen im Bereich BNE und ist ein verlässlicher Ansprechpartner in diesem Bereich. Derzeit wird eine Teil-Renaturierung unseres Außengeländes geplant. Unsere Schule ist Schule der Zukunft NRW der Stufe 3 und wurde 2024 ausgezeichnet. Der Schulgarten wurde in diesm Jahr über einen Schulentwicklungsprozess in die PiA-Projekt implementiert, so dass nun alle Kinder im Verlauf ihrere Zeit bei uns an allen Aufgaben im Garten teilnehmen können. Dazu gehört auch die Verwertung der Ernte, sowie die Aussaat.
Die WSW unterstützt Schulen bei der Papiersammlung mit einer Geldspende.
Unser Schulträger hat auf Wunsch Roller- und Fahrradständer angebracht, um den Weg zur Schule ohne Auto zu erleichtern. Wir erhalten auch Untertützung bei der Verkehrserziehung durch die örtliche Polizei über das Pojekt „die supregeheime Bannzone“. Die Stadt unterstützte auch das Konzept der multifunktionalen Raumnutzung, durch das nun 80% unserer Kinder am Angebot der OGS teilnehmen können, ohne aufwändige Neu- oder Umbauarbeiten umsetzen zu müssen. Für das gemeinsame Lernen erhalten wir sehr viel Unterstützung und werden immer wieder weiter ausgesattet.
Wenn den Kindern in diesem Bereich etwas auffällt, schreibt die Kinderkonferenz einen förmlichen Brief. Diese wurden bisher immer beantwortet.
Wir beschäftigen uns mit Konsum und Produktion unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
In der 3. Lernstufe beschäftigen sich die Kinder sehr intensiv innerhalb eines PiA-Projektes mit dem Thema Konsum. Aber bereist in der Schuleingangsphase lernen sie innerhalb der Projekte die Konsumpyramide kennen. Stadtteilfeste, die als Flohmarkt aufbereitet sind, bewerben wir gern- gebrauchte Dinge weiter zu nutzen, statt neu zu kaufen ist ein guter Beitrag zum Umweltschutz. Wir selbst haben bereits einen „Kindersachenflohmarkt“ veranstaltet und planen diese Verantsatung zu wiederholen. An reperaturarbeiten (zum Beispiel der Schulfahrräder) werden die KInder beteiligt, damit sie sehen, dass nicht alles immer in den Müll wandern muss. Auch Upcycling ist hier ein wichtiger Themenbereich oder die Nutzung von Naturmaterialien, oder das Ausleihen von Dingen, die man nicht sehr häufig braucht.
Wir ergreifen Maßnahmen zum Klimaschutz an unserer Schule
Wir versuchen Energie zu sparen. Wir trennen unseren Müll in allen Räumen und haben eine Vereinbarung zur Entsorgung (Papier, gelber Punkt, Bio-Müll, Restmüll, Kompost- auch Wurmkiste) (Unterstützt durch das Programm: Müllenium Station Natur und Umwelt). Es gibt eine Wurmkiste und einen Komposter. Die Kinder lernen über den schulhofdienst schon in der Schuleingangsphase, dass Müll nicht einfach auf den Boden geworfen werden darf. Im Winter weisen wir auf das Schließen der Außentüren in, um Energie zu sparen. Bei Schulfesten fordern wir alle auf, eigne Teller, Tassen und Besteck mitzubringen. der Förderverein verfügt auch über Ausleihgeschirr, dass gespült werden kann. Liegen gebliebene Kleidungsstücke spenden wir mit Zustimmung der Eltern an bedürftige Kinder.
Wir begünen unseren Schulhof. Neben einem Naschgarten, mehreren Hochbeeten und einem kleinen Teich gibt es auf unserem Schulhof nun zwei kleine Apfelbäume und eine Ruhezone, in der man sich zurückziehen kann. Dort kann man plaudern, Gesellschaftsspiele spielen oder die Natur beobachten. Hier können Kinder erleben, wie Insekten und andere kleine Tiere leben, wie Pflanzen entstehen und wachsen und durch das Aufstellen vom Kompostern und einer Wurmkiste erfahren sie eine Menge über Wachstum und Nachhaltigkeit. Die Benjeshecke, Insekten und Bienenhotels helfen den Schulhof zu einem weniger grauen Bereich zugestalten. Weitere Aktionen sind in Planung und werden von Schulträger untertsützt. Außerdem haben wir ein Zuhause für die Eichhörnchen Vogelhäuser aufgehängt und einen kleinen Teich errichtet. Wir hoffen , dass unser Schulhof bald vielen kleinen Tieren ein zu Hause bieten wird.
Wir beschäftigen uns mit dem Leben unter Wasser- und bedenken dabei den Umweltschutz
Inhalt von PiA (schulinterne Curricular)- Beispiel: „Leben im Teich“ …aber auch am Schulteich und am Teich im direkten Schulumfeld. Dieser Aspekt wurde oben bereist näher erläutet.
Wir beschäftigen uns mit dem Leben an Land – und bedenken dabei den Umweltschutz
Inhalt von PiA (schulinteren Curricular) – Beispiel Leben im Wald, die Wiese, auf und unter der Erde, auf dem Bauernhof , im Dschungel, die Piraten und das Meer, die Dinosuarier, Leben im und am Teich, Reise um die Welt, aber auch im Schulgarten und im Schulumfeld durch festgelegte Ausflugsziele im Schuljahr.
Zum jeweiligen Lebensraum wird mit den KIndern da eigene Verhalten reflektiert. Es werden alternative Handlungsmöglichkeiten gescuht und betrachtet, sowohl, was das tierische Leben angeht, als auch das von Menschen überall auf der Welt. Hier fließen auch das Thema Reisen, Konsum, Ernährung ein.
Wir stärken Kinder, leben Demokratie und stellen uns gegen Diskriminierung.
Wir sind Mitglied im Netzwerk Schule ohne Rassismus/ Schule mit Courage. Mit unseren Schulregeln haben wir alle gemeinsam die diskriminierungsfreie Zone des Lebenesraum Scule festgelegt. In jedem Jahr beginnt das Schuljahr mit einem Sozialkompetenztraining, das an ein PiA-Projekt angegliedert ist. Über die Gefühlehelden und die Superheldenforscher werden wir diese Einheiten noch verstärken. Wir führen den SVS-R durch, um den Kindern im Bereich der Entwicklung ihrere sozialen Kompetenzen gezielt helfen zu können, damit sie in ihrere Zukunft ein gut integriertes Leben in der Gesellschaft führen können. Über ein gemeinsam abgestimmtes System, die Entlastung von Kindern in der vedrehten Pause und der Innenpause und durch die Nutzung des Bensberger Mediationsmodells können wir den Kindern in diesem Bereich gut helfen. Unsere Schule beachtet die Kinderrechte. Die Rechte werden innerhalb der PiA-Projekte besprochen und sind fest integriert. Wir informieren auch die Eltern zu den Kinderrechten, u. a. auch in Einzelgesprächen durch die Schulsozialarbeit. In jeder Klasse/Lerngruppe findet wöchentlich der Klassnrat statt, vier mal jährlich gibt es eine Kinderkonferenz mit den Klassenspreche*innen gemeinsam mit der OGS. Über eine jährliche Umfrage über IServ zu den Kinderrechten erhölten wir die Rückmeldung der Kinder und können Probleme aufarbeiten.
Kooperationen, die uns helfen, unsere Ziele zu erreichen:
Station Natur und Umwelt Wuppertal, Kulturzentrum „die börse“, Schulzahnarzt, Zahngesundheit Wuppertal, Aufbruch Hesselnberg e.V. (Quartiersverein), Verbraucherzentrale Wuppertal, Bergsiche Musikschule Wuppertal, oGaTa e.V. , Therapieeinrichtungen und Frühförderstellen, Schulträger, Partnerschulen, Schulaufsicht, Schulärztlicher Dienst, Landesprogramm SdZ, BuG, Kultur und Schule, Schulmilch und Schulobts-Programm NRW, BrotZeit e.V., Wuppertaler Kinder und Jugendtheater, Netzwerke: SoR/SmC, Kinderrechteschule, KiTasim Schulumfeld, Arche e.V., u.a.
Aus der Praxis:










Projekte und Schulentwicklungsprozesse
„Natur erleben im Schulgarten ud darüber hinaus“ 2025/26
Natur als Schwerpunkt der Schulentwicklung für in ganzes Schuljahr. Innerhalb mehrere Personalfortbildungen beschäftigte sich das Personal mit dem Schulgarten und der Natur im Schulumfed. An Projekttagen wurden auch die Eltern und externe Partner eingebunden und der Garten wieder fit gemacht. Dazu haben wir auch unserer Koopeartionen weiter ausgebaut. Die Schulgartearbeit wurde in die PiA-Projekte integriert und ein digitaler Jahregekalender zur Hilfe für die Erwachsenen erstellt. Nun kann jedes Kind alle Dinge im Schulgarten erfahren. Auch Ausflüge zu den Naturorten im Schulumfeld wurden in die Projekte verpflichtend eingebaut. So lernen die Kinder Orte kennne, die sie auch in der Freizeit und mit ihrere Familie besuchen können.
In der Projektwoche, die mit einem BNE-Theaterstück aus Leipzig starten wird, werden die Kinder alle Aufgaben und auch die Naturorte kennen lernen. Alle Eltern sind eingeladen, mitzuwirken.
Lernen mit BoB und PiA ab 2024
Nach Erhalt unserer Auszeichnung zur Schule der Zukunft in der 3. Stufe im Jahr 2024 wurde auf Empfehlung der Jury BNE in die PiA-Projekte und somit in die schulinternen Currikular implementiert und ist nun Bestandteil in jedem Projekt.
„Ein Naschgarten entsteht“- das ist unser Schulgarten! 2021-23
(BNE- „Leben an Land“, „hochwertige Bildung“, „Gesundheit und Wohlergehen“)
Begründung für das Projekt- Warum möchten wir einen Schulgarten?
Die Kinder der OGGS Hesselnberg berieten in der Kinderkonferenz auf Wunsch der Klassenräte über die Schulhofgestaltung. Zuletzt wurden vom Schulträger aus Sicherheitsgründen sowohl Klettergeräte als auch ein Häuschen entfernt, welches als Rückzugsort diente. Die Kinder wünschen neben weiterer Bewegungsmöglichkeiten auch einen Rückzugsort im Freien. Innerhalb der Corona-Pandemie wurde auch deutlich, dass auf dem Schulhof eine Zone fehlt, in der Unterricht im Freien stattfinden kann. Was dazu führt, dass jeder Gang der Kinder nach draußen im freien Spiel gestaltet ist und die Außenfläche für Unterricht nicht genutzt werden kann. Die Lehrerschaft und das OGS-Team stellen fest, das viele Kinder der Schule wenig Kontakt zur Natur haben. Durch das Schulobstprogramm lerne Kinder Obst- und Gemüsesorten kennen, die zuvor unbekannt waren. Das Obst und Gemüse wird jedoch angeliefert und die Erfahrung darüber, wie etwas wächst, fehlt vielen Kindern. Im Unterricht werden über die PiA-Projekt immer wieder einzelne Tier- und Pflanzenarten besprochen und untersucht. Jedoch fehlt die Möglichkeit, diese in einem annähernd natürlichen Umfeld zu beobachten und zu erleben, Wachstum zu gestalten und darauf Einfluss zu nehmen. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung soll den Kindern auch das „Leben an Land nahegebracht werden“ und ein Verständnis für Lebensräume bei den Kindern aufgebaut werden- dazu war es und wichtig, die asphaltierten Flächen wenigstens teilweise zu begrünen. Außerdem ist der Schulhof durch den asphaltierten Boden häufig sehr aufgeheizt, da vorhandene Bäume in den letzten Jahren nach Stürmen oft entfernt werden mussten. Nach der Auswertung unseres IQES-Screenings in den AKs und der Steuergruppe entstand nach Rücksprache mit der Schulkonferenz der Wunsch nach einer Begrünung des Schulhofes (wenigstens in Teilbereichen). Eine zunächst angedachte Kooperation mit der „GemüseAkademie“ als „AckerSchule“ fiel leider aufgrund der Pandemie aus.
Verlauf des Projektes – Helfer und Präsentation
Die OGGS Hesselnberg arbeitet mit Kooperationspartnern aus dem Quartier zusammen, aber auch mit der Station Natur und Umwelt, der Verbraucherzentrale, sowie AWG und WSW. Die Kultureinrichtung „die börse“ unterstützt uns bei sehr vielen Projekten und Aktivitäten. Über das Projekt „Zusammen im Quartier“ bot „die börse“ uns ein Projekt an, welches 1. die Schule zum Quartier öffnen sollte und 2. einen Schulgarten entstehen lassen konnte.
Wir sagten erfreut zu und profitierten von den durch Frau Böke (die börse) über das Programm „Demokratie leben“ beantragten Gelder und von Ihren Kontakten zu Herr Felstau, der uns als Fachmann zur Seite stand. Nach einer gemeinsamen Beratungszeit wendeten wir uns auch an die StNU Wuppertal, die uns ihre Hilfe zusagte.
Zum Abschluss starteten wir ein Gartenfest und konnten den neuen Schulgarten feierlich eröffnen! Innerhalb der Projektzeit konnten die Kinder auf dem Quartiersfest zeigen, woran sie arbeiten. Sie halfen selbst mit und gestalteten die Hochbeete, gruben die Erde auf dem Hang um und halfen die neuen Bäume aufzustellen. Über ein Mikroskop und über Becherlupen konnten sie Insekten und Samen ansehen. In der Station Natur und Umwelt erfuhren die Kinder mehr über das „Leben an Land“ bei einem integrierten Ausflug. Die im PiA-Projekt gewachsenen Schmetterlinge und Marienkäfer fanden ein neues Zuhause auf dem Schulhof. Die Eröffnung auf dem Schulhof mit allen Kindern der Schule war ein besonderer Tag. Auch dem Wunsch nach Rückzugsmöglichkeit auf dem Schulhof konnten wir nachkommen, indem wir die Pausenspieleausleihe aus dem Häuschen innerhalb des Gartenbereiches in einen anderen Bereich verlegten, so dass das Häuschen nun zum Rückzug dienen kann.
…so ging es weiter und so soll es weitergehen
Die Kinder der Garten-AG kümmern sich in der AG-Stunde um den Schulgarten. Die AG wir durch eine Lehrkraft und auch durch eine Mitarbeiterin der OGS geleitet. Inzwischen gibt es Nistkästen, einen kleinen Teich und die Hochbeete wurden angestrichen. Leider wurden wir etwas ausgebremst durch die Entstehung mehrere Baustellen auf dem Schulhof und vor der Schule. Unsere kleinen Bäume haben wir als Baumretter im Sommer gut geschützt!
Im kommenden (Kalender) Jahr ist eine weitere Aktion gemeinsam mit „die börse“ geplant, innerhalb der wir den Garten pflegen und gemeinsam ernten möchten. Weitere Ideen:
- Regentonnen aufstellen und mit Regenwasser gießen – aber auch Erfahrungen mit Wasser ermöglichen (Kinderwunsch- Matschecke)
- mehr Blumenzwiebel einpflanzen (Bulbs4Kids)
- Samenbomben herstellen
- Regenmesser selber bauen
- Stangenbohnen und Buschbohnen pflanzen
- Flaschengarten anlegen
- einen Barfuß-Pfad mit verschiedenen Naturmaterialien und Untergründen anlegen
- neue Vogelhäuser aus Milchkarton basteln (Upcycling)
- Meisenknödel und Futterglocken basteln
- den Schulgarten mit Mosaik-Gehwegplatten gestalten
- das Weidentippi erweitern
- mehr Sitzflächen in der „Ruhezone“ – im Schulgartenbereich
- bessere Abgrenzung durch Staketenzäune, um die Ruhe zu sichern
- ein Schuld, dass zeigt, wo der Garten ist aufstellen
- mehr Wildblumenflächen einrichten
- alle Klassen und Lerngruppen in die Gartenpflege einbeziehen (Plan erarbeiten)
- … die Wünsche der Kinderkonferenz, die neu entstehen, umsetzen
Aus der Praxis:











